An ihrer letzten Show konnte sie nur mehr unter großen Schmerzen teilnehmen und hat, wie sie schrieb, viel geweint. Sie hat wohl im Grunde schon gewußt, wie es um sie stand, wenn sie auch zu dieser Zeit noch nicht aufgeben wollte und noch immer Pläne hatte.



Im September kam ihr letzter Brief, nur wenige Zeilen, sie konnte wegen der Schmerzen nicht mehr schreiben und kaum mehr das Bett verlassen. „..More when I can...“ Sie konnte nicht mehr. Wir haben noch telephoniert.




Im Jänner erhielt ich von Dennis einen Brief. Sonya war im Krankenhaus. Es ging ihr sehr schlecht. Sie hatte aufgegeben. Am 1. Februar 2001 ist sie hinübergegangen, um „über der Regenbogenbrücke“ all die Ihren, die sie geliebt hatte, wiederzusehen.


Bis zum Schluß war ihr nichts auf Erden wichtiger als ihre Coonies und deren Wohlergehen. Sie waren ein Teil ihrer selbst, für sie der wichtigste Teil ihrer selbst und ihre Ausstellungserfolge waren wohl auch deshalb so wichtig für sie, weil sie eine Bestätigung darstellten, daß ihr Lebenswerk gelungen war. Dabei äußerste sie sich immer sehr bescheiden, nie überheblich. Wichtig waren nur die Coonies und die Arbeit an ihnen....

„In a sense you can say my mother left a part of herself when she died. This was her cats.“


Nun liegt die Verantwortung für diese wunderbare Rasse bei uns, die wir sie auch eine Weile begleiten dürfen auf dem Weg durch die Zeit.....


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