Schon die erste Ausstellung nach Anerkennung der Rasse war ein echtes Ereignis. Sonya stellte Dauphin, seine Ehefrau Tatiana, Tanya und ihren silber-tabby American Shorthair Kater Pushkin aus. Als das Finale im ersten Ring verkündet wurde, brach ein Tumult los: Dauphin war Best Maine Coon, bester Langhaar und schließlich Best Cat geworden. Zu allem Überfluß wurde auch noch Pushkin Best Cat Kurzhaar. Aber Anerkennung der Rasse hin oder her, die anderen Langhaaraussteller wollten den Sieg einer Maine Coon nicht anerkennen. Es kam zu einem regelrechten Tumult. Viele Langhaarzüchter verlangten, daß Dauphin nochmals gerichtete werden sollte, in der Hoffnung, die Richter würden vielleicht doch einen Fehler entdecken und ihm den monumentalen Sieg wieder aberkennen. Doch die Richter blieben fest, Dauphin setzte seinen Siegeszug in zwei weiteren Ringen fort und wurde überhäuft mit Auszeichnungen, Rosetten, Pokalen und auch Geldpreisen. Sonya schreibt: „Es muß nicht gesagt zu werden, daß keine Seele mit mir sprach....Das Endergebnis meiner ersten Ausstellung führte zu einer ungeheuren Menge von Feindseligkeiten gegenüber mir und meinen Katzen....“

Doch Sonya stellte weiter aus. Sie hat nie einen eigenen Wagen besessen, war entweder auf Freunde angewiesen oder auf die Eisenbahn, hin und wieder wurde auch ein Caravan gemietet, mit einer Freundin als Chauffeuse. So machte sie 1970 eine lange, mühselige Reise per Eisenbahn nach Canada. Wieder gab es keine anderen Maine Coons, aber es war eine schöne Ausstellung. Sonya und ihre Coonies wurden gut aufgenommen und fühlten sich wirklich willkommen.Dauphin und Bijou waren nun Internationale Champions.

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